„Die Polizisten sind in unseren Köpfen, aber ihre Hauptquartiere sind draußen.“

— Augusto Boal

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Regenbogen der Wünsche

Was ist der Regenbogen der Wünsche?

Der Regenbogen der Wünsche ist die wohl intensivste Methode von Augusto Boal. Er hat sie im europäischen Exil entwickelt, als er merkte: Hier zeigt sich Unterdrückung oft nicht von außen, sondern als Blockade im Kopf. Gebote, Verbote und Glaubenssätze aus Erziehung und Alltag werden zum „Polizisten im Kopf“. Die Teilnehmenden machen diese inneren Stimmen im Spiel sichtbar, lernen sie kennen und probieren aus, wie sie freier und selbstbestimmter handeln können.

Was bewirkt es?

Deine Gruppe erlebt, wie aus inneren Blockaden neue Möglichkeiten werden.

Der Regenbogen der Wünsche fördert:

  • den Kontakt zu den eigenen inneren Anteilen
  • das Entdecken eigener Ressourcen
  • ein Bewusstsein für eigene Glaubenssätze
  • selbstbestimmtes Handeln
  • die Suche nach der eigenen Identität
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
Ein Mensch steht schüchtern vor einer fröhlichen Gruppe und traut sich nicht, etwas zu sagen. In seiner Gedankenwolke rufen vier kleine Polizisten mit Schirmmütze: einer zeigt mit dem Finger, einer stemmt die Hände in die Hüften, einer hebt die Hand zum Stopp, einer fuchtelt mit den Armen.

Wer den eigenen Polizisten im Kopf kennt, kann ihm widersprechen.

Für wen und wie lange?

ab 11 JahrenMindestalter
ab 6 PersonenGruppengröße
5 × 3 StundenDauer

Der Regenbogen der Wünsche passt besonders gut für Selbsthilfegruppen und für alle Gruppen, die sich mit inneren Hindernissen beschäftigen wollen.

Mehr über den Regenbogen der Wünsche und Augusto Boal → zum Weiterlesen

Du möchtest den Regenbogen der Wünsche mit deiner Gruppe ausprobieren? Schreib mir gerne.

Schau auch bei der Selbsterfahrung oder beim Theater der Unterdrückten vorbei.