„Durch Millionen von Mikrorevolutionen die Makrorevolutionen der Zukunft vorbereiten.“

— Thorau 2013, zit. n. Moreno

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Unsichtbares Theater

Was ist Unsichtbares Theater?

Die Teilnehmenden entwickeln eine Szene zu einer Alltagssituation, in der Diskriminierung passiert, und spielen sie mitten im öffentlichen Raum: auf der Straße, im Bus, auf dem Marktplatz. Die Menschen drumherum wissen nicht, dass es Theater ist. Sie erleben eine echte Situation und entscheiden selbst, ob sie eingreifen. Danach kommen die Spielenden mit ihnen ins Gespräch über das, was gerade passiert ist.

Was bewirkt es?

Deine Gruppe erlebt, dass Theater mitten im Alltag etwas bewegen kann, und traut sich, in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen.

Unsichtbares Theater fördert:

  • Mut und Präsenz im öffentlichen Raum
  • Zivilcourage
  • einen Blick für Alltagsdiskriminierung, die sonst unsichtbar bleibt
  • Kommunikationsfähigkeit
Szene im Bus: Ein Mann beugt sich drohend über einen Jugendlichen mit Kappe. Eine Frau daneben hebt die Hand und mischt sich ein, andere Fahrgäste schauen zu.

„Unsichtbares Theater ist nicht realistisch, es ist real.“

Augusto Boal, 1989

Für wen und wie lange?

ab 14 JahrenMindestalter
ab 10 PersonenGruppengröße
10 × 3 Stundenempfohlen: Proben, dazu 3 Aufführungen

Unsichtbares Theater passt besonders zu Gruppen, die (Mehrfach-)Diskriminierung erleben, und zu Schulen, Vereinen und Einrichtungen, die mit diesen Menschen arbeiten. Etwas Schauspielerfahrung ist von Vorteil. Wir planen jede Aufführung genau und mit klaren Absprachen, damit sich alle Beteiligten sicher fühlen. Ich biete es als Kurs, Workshop oder AG an.

Mehr über das Unsichtbare Theater und Augusto Boal → zum Weiterlesen

Du möchtest Unsichtbares Theater mit deiner Gruppe ausprobieren? Schreib mir gerne.

Schau auch beim Forumtheater oder bei meiner Kinder- und Jugendarbeit vorbei.